Bauen für Rottweil
Die Veranstaltung beschäftigte sich mit Bauen im Bestand. Heimat bedeutet Geborgenheit und Vertrautheit. Sie stiftet lokale und regionale Identität und gibt Sicherheit in Zeiten zunehmender Globalisierung ohne der damit verbundenen Gleichmacherei. Im Gegensatz zur „Einheitssoße“ weltweiter Stadtarchitektur tragen unsere historischen Altstätte zur Unverwechselbarkeit und langfristigen Wertschätzung gebauter Umwelt bei. (Georg Zimmer, Bau- und Kulturbürgermeister Leutkirch, 2. schwäbischer Städtetag am 29.09.2005 in Ulm) Eine Stadt verändert sich ständig, im schlechten durch Leerstand Verfall und Abriss, im guten durch Um- und Weiternutzung. Aus dem Kloster wird ein Gefängnis (Lukkau), aus dem Schachthof eine Bibliothek (Landau), aus dem Bade- und Waschhaus ein Theater (Rottweil), aus einem Gasometer eine Tauchschule (Duisburg) und aus der Turnhalle eine Markthalle (Rottweil.) Neuer Nutzen im alten Bestand ist eine attraktive Alternative, spart Ressourcen und erhält Bausubstanz, die den Städten und Dörfern ihre eigenständige Identität gibt. „Haus für Haus ist ein Zuhaus“, statt „Haus für Haus stirbt ein Zuhaus“. Die Veranstaltung kann unumschränkt als voller Erfolg bezeichnet werden. Über 220 Gäste, fast ausschließlich Architekten und Planer, erlebten spannende Vorträge und eine lebhafte Podiumsdiskussion. |
Peter Conradi, Andreas Haas, Michael Goer, Ansgar Lamott, nicht im Bild Lutz Hachenberg und Winfried Hecht. 220 Besucher, vorrangig Architekten und Planer hörten spannende Vorträge zum Thema „Bauen im Bestand“ und beteiligten sich rege an der anschließenden Podiumsdiskussion. |
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