Bauen & Modernisieren, Zürich 2009
Unser Stand auf der Baumesse in Zürich war unserer erste Aktivität auf Schweizer Messen. Wir präsentierten uns mit unserer umfangreichen Sammlung an Publikationen, Broschüren und Informationen zum Thema Baudenkmalpflege. An Exponaten mit dabei hatten wir einen Scheiterhaufen halb verbrannter, zum Teil wertvoller, aber aufgegebene historische Ausstattungen. Mit auf dem Haufen waren Flachreliefs aus der Renaissance, barocke gespaltene Türbänder, Bleiverglasungen und vieles mehr. Darüber hinaus hatten wir einen sehr kleinen Teil unserer Fenstersammlung und hier vor allem unsere ältesten Exponate, die wir in aller Regel aus dem Bauschutt aus dem Container vor der endgültigen Entsorgung gerettet haben. Hierzu zählt zum Beispiel das letzte wohl noch vorhandene bauzeitliche Fenster einer bedeutenden Renaissance-Schlossanlage in Süddeutschland, der älteste materielle Befund eines Vorfensters von 1695, ein Fensterbestand, zum Opfer gefallen der reinen renditeorientierten Vermarktung einer historischen Schlossanlage. Alles in allem war diese Art der Darstellung doch wohl etwas sehr abstrakt für nahezu alle Baumessenbesucher, die im Trubel einer solchen Messe keine Zeit und auch keine Lust hatten sich dem Thema Baukultur, Baugeschichte und dem Umgang mit authentischen Zeugnissen der Handwerkskunst auseinanderzusetzen. |
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