Schloss Montfort An der Nordseite ist noch der komplette bauzeitliche Fensterbestand von 1865 eingebaut. Diese Eichenholzfenster sind nach über 140 Jahren in einem vergleichsweise guten Zustand. Lediglich im I.Obergeschoss wurden die unteren Bereiche der Fenster mit Blechverkleidungen geschützt. Nach Abnahme der Blechverkleidungen zeigte sich ein völlig maroder Zustand, da die unter den Blechen angestaute Feuchtigkeit nicht ablüften konnte und dies auch bei Eichenholz zu Zerstörungen führt. An der Ostseite gibt es die einzige noch erhaltene bauzeitliche Fenstertür. Diese wird nun auch repariert und diente als Vorlage für die Wiederherstellung der in den 60er Jahren erneuerten Fenstertüren. Letztere waren nach gut 20 Jahren auch schon wieder in einem völlig maroden Zustand und mussten wieder erneuert werden. Ebenso mussten die in 60er und 70er Jahren ausgetauschten Fenster wieder hergestellt werden. Sie sind nun nahezu material- und konstruktionsgleich zum Bestand (Hinweis: Hermann Klos / Volker Caesar Schloss Montfort in Langenargen: Nach rot jetzt wieder steinfarben – der Umgang mit Fenstern und ihre bauzeitlichen Farbgebung in: Nachrichtenblatt des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg Hrsg. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg Ausgabe 4/2003 ) |
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